Schneeberge Wolkenschönheit Wettertannen Emil Nolde in der Schweiz
5. Dezember 2010 – 3. April 2011
Der deutsche Künstler Emil Nolde (1867–1956) liebte Reisen: Sie führten ihn nach England, Frankreich, Spanien, Italien, Skandinavien, in die Südsee – und immer wieder in die Schweiz.
Bereits 1892, als junger Zeichenlehrer in St. Gallen, war Nolde fasziniert von den Schweizer Landschaften; ab 1895 schuf er die bekannten Bergpostkarten – 30 Werke, in denen er den Steinkolossen grotesk-fantastische Züge verlieh. In den 1920er und -30er Jahren folgten zahlreiche Urlaube in der Schweiz, und noch 1948 unternahm der hoch betagte Nolde eine Hochzeitsreise dorthin.
Die imposante Alpenwelt hält Nolde im Aquarell fest: die rasch ausgeführten Werke, in denen leuchtende Farbtöne verfliessen und miteinander kontrastieren, veranschaulichen unmittelbares Erleben und unbändige Schaffensfreude angesichts der Natur. Souverän, leicht und von herausragender Qualität, sind Noldes Bergbilder bis heute doch fast unbekannt.
Die Ausstellung wird mit der Nolde Stiftung Seebüll realisiert und steht unter der Schirmherrschaft des Deutschen Botschafters in der Schweiz.